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Inhaltsverzeichnis

Die Gegenwart wird als Zeit der ,. Parteiung", also der nationalen Uneinheit charakterisiert. Insofem kann man also sicherlich von Parallelen zwischen Schillerschen und WeiBenthumschen Heimat- Beziigen sprechen, in welchen sogar Herders Appell an eine nationale Vereinigung der Deutschen weiterklingen. Schlussbemerkungen Wie die Ausfiihrungen oben zu zeigen versuchten, ermoglicht die Aufnahme der heute auBerkanonischen, doch zu ihrer Zeit sehr beachteten Autorin Johanna Franul von WeiBenthum" in eine Untersuchung des Arminius-Diskurses gewinnbringende Perspektiven.

Die interessanten Unterschiede insbesondere zu Kleists Bearbeitung des Stoffs fmden oftmals ihre Aquivalente in friiheren Hermannsdramen etwa Schlegels oder auch Klopstocks. Vielmehr kann eine genaue Lektiire des WeiBenthumschen Dramas die bemerkenswerte Zentralitat, welche Thusnelda in ihrer Bearbeitung des Arminius-Stoffs einnimmt, in engem Zusammenhang mit einem Heimat-Konzept verstehen, 31 welches gleichsam aut dem Schlachtfeld verteidigt werden soil.

Daher erweist sich eine Beriicksichtigung des im ausgehenden Jahrhunderts entstehenden Heimat-Diskurses fur die Untersuchung des Arminius- Diskurses als gevvinnbringend, welcher eine deutsche Identitatsbildung im semantischen Feld zwischen Volk, Nation, Vaterland und Heimat literarisch reflektiert und mit konstituiert.

Machtphcmtasie Deutschkmd, ed. Hans Peter Hemnann Frankfurt: Suhikamp. Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften. Reihe, Bd. Heidelberg Stuttgart: Metzler, Kord; sowie Frauen und Drama im achtzehnten Jahrhundert - 1 , ed. Karin Wursl Koln: Bohlau. The Feminist Encyclopedia of German Literature. Conn: Greenwood. Berlin: Schlesingersche Buch- und Musikhandlung, Hans-Georg Pott Paderbom: Schoningh, Beispielsweise Caroline Pichlers Heimich von Hohenstaujfen. Konig der Deutschen ; Ferdinand der Zweyte. Works Cited Primary literature Kieist, Heinrich. Stuttgart: Reclam, Schiller, Friedrich.

WiJhelm Tell. WeiBenthum, Johanna Franul von. Herrmann - Ein geschichtliches Schauspiel in fiinf Aufziigen, in Jamben. Armlniiis imddie Deutschen. Essen: Magnus, Bocking, Eduard, ed. Ulrich Hutten - Schriften. Aalen: O. Zeller, Brinker-Gabler, Gisela. Lexikon deiitschsprachigerSchriftsteUerimien Miinchen: Deutscher Taschenbuch Verlag, Eigler, Friederike and Susanne Kord, ed.

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Arminius und der Nibehmgenhort - Symbolism in Literature. Wien: Verlag der Osterreichischen Akademie der Wissenschaften. Kittler, Friedrich. Literatur und Provinz. Hans-Georg Pott. Paderbom: Schoningh, Kord, Susanne. Ein Blick hinter die Kulissen - deutschsprachige Dramatikerinnen im Sander, Erich. Tacitus, Cornelius. Lateinisch und deutsch. Erich Heller. Heidelberg: C. Winter, Wurst, Karin A. Fraiien unci Drama im achtzehntev Jahrhimdert - Koln: Bohlau, Nun stelit sich die Frage, ob es in der Neuzeit moglich ware, die dramatische Form der Antike zu wiederholen.

Die Antwort ist nein. Der Hauptgrund dailir ist fiir Borchmeyer die kiinstliche Offentlichkeit des Lebens, die Schiller in seinen Dramen anstrebe. Aber die politische Handlung in den Staatsaktionen wie Wallenstein und Maria Stuart laufe nicht mehr wie in der griechischen Tragodie vor aller Augen ab. Ein erganzendes Argument bietet hierzu Benjamin, der in seinem Urspung des deiitschen Traiierspieh die antike Tragodie wie eine agonale also dem Wettkampf entspringende Prophetie sieht, die unbedingt auf die Gemeinde aufgewiesen und von allem episch-didaktischem erlost sei.

In Konkurrenz triiten sowohl die Dichter, als auch die Protagonisten, also die Choregen Der tragische Held hat nur eine Sprache, die ihm vollkommen 36 entspricht: eben das Schweigen. Es ist gar keine Rede davon. Das Parado. Folglich handeln Personen in der Tragodie nicht, um die Charaktere nachzuahmen, sondem um der Handlungen willen beziehen sie Charaktere ein. Es ist klar und deutlich, welches Gesetz verletzt wurde, weil es sich um eine iibersichtliche Gemeinschaft handelt. Die Zuschauer der Orestien nahmen also an der dramatischen Interaktion teil, insofem als sie die Verletzung des Gesetzes auf der Biihne als Verletzung des Gesetzes der Gemeinschaft empfanden.

Eine weitere Gebundenheit mil der Auffiihmng auf der Biihne ging aus ihrem Wettkampfcharakter hervor — die Zuschauer waren auch Richter der AuffUhrung. Aus dem oben angeflihrten lasst sich schlieBen, dass die Fomi des Dramas sich notwendigerweise mit der Anderung der Gesellschaft andem muss.

Dies klingt logisch und nachvollziehbar, aber in den Dramentheorien war es nicht immer selbstverstandlich. Wie es Szondi ausfiihrt. Nachdem man die historisch dialektische Auffassung angenommen hat, kann man verschiedene Spielarten der dramatischen Forni verfolgen, ohne die Befiirchtung, dass die nomiativen Poetiken die eine oder die andere Form als undramatisch bezeichnen vviirden.

Die Dramen der deutschen Klassik gehen auf die Fonn des neuzeitlichen Dramas zuriick, die in der Renaissance entstanden und Ausdruck des Wagnisses des nach dem Zerfall des mittelalterlichen Weltbildes zu sich gekommenen Menschen sei. Das sprachliche Medium dieser zwischen-menschlichen Welt sei der Dialog. Der Prolog, der Chor und der Epilog seien ausgeschaltet worden und der Monolog sei nur episodisch geblieben. Das Drama sei eine in sich geschlossene, aber freie und in jedem Moment von neuem bestimmte Dialektik.

Dies beinhalte folgende Merkmale: - Das Drama sei absolut, d. Dies sei der Grund, wamm historisches Spiel als undramatisch ausfalle Szondi Nun ist diese absolute dramatische Fonn an einen kurzen Zeitraum und relativ kleine Zahl von dramatischen Werken gebundenes — ist die Form der Renaissance und der franzosischen Klassik. Die deutschen Klassiker Goethe und Schiller haben sich mitnichten an diese rigorosen Regeln gehalten.

Es ist aber fiir den Gegenstand dieser Arbeit aufschlussreich zu fragen, wamm und auf welche Weise die absolute Fonn gesprengt wird. Letztendlich geht er nach Hause. Diese kurze Handlungssequenz veranschaulicht wahrscheinlich am besten die Handlungsweise von Karl Moor. Einen StoB! Einen Todesstofi! Neu verlassen! Zeuch dein Schwert und erbanne dich! Das Erbamien ist zu den Baren geflohen - ich tote dich nicht! Willst du allein glucklich sem? Fort, ich tote kein Weib. Kein Freund? Sie steht auf. Nun denn. Sie will gehen, ein Rciuber zielt.

Wag es - Moors Geliebte soil nur durch Moor sterben! Seine Entscheidung entspringt nicht dem Dialog mit Amalia. Dies bleibt eine umstrittene Stelle in dem Drama, aber sie illustriert nichtsdestoweniger die Beschaftenheit von Karls Figur. Er ist ein ungleichmaBiger Charakter im aristotelischen Sinne und er bleibt.. Was Wallenstein betrifft, sieht ihn die Forschung als den verzogemden Helden schlechthin und vergleicht ihn diesbeziiglich mit Hamlet Borchmeyer Tatsachlich sind sovvohl sein Handeln, als auch seine Rede paradigmatisch iiberlegen, ja manipulierend und reflektierend.

Er 39 wagt vorsichtig ab, wie er mit dem Feind verhandelt, aber tut bis zu dem Anfang von Wallensteins Tod eigentlich nichts. Wars moglich?

Konnt ich nicht mehr, wie ich wollte? Nicht mehr zuriick, wie mirs beliebt? Ich miisste Die Tat vollbringen, weil ich sie g e d a c h t , [ Der Monolog und die langere Rede iiber die konkrete dramatische Situation hinaus, haben zum groBen Teil den absoluten dramatischen Dialog ersetzt. Der absolute dramatische Dialog, der in der Situation der dramatischen Gegenwart wurzelt, sichert die dramatische Fiktion gegen alles AuBerliche ab.

Das Drama kann nicht mehr absolut und primar bleiben, weil die neue Zeit nach neuer Fonn tbrdert. Die Gmndproblematik des Dramas ist nicht mehr der Konflikt zwischen dem tragischen Helden und dem Gottergesetz, wie in der griechischen Tragodie, auch nicht mehr der zwischenmenschliche Konflikt, der nur in der Sphare des Zwischenmenschlichen durch Dialog, der voller Spannung ist, aufgelost wird, sondem das Gespaltensein des modemen Menschen, der keinen Riickhalt in seiner Gegenwart fmdet.

Die Thematisierung der Zeit bedeutet zugleich Episierung des Dramas. Die hier betrachteten Dramen verzichten auf diese Zielstrebigkeit nicht, wie es spater in der modemen Dramatik der Fall ist, aber indem sie die fiktive Zeit in den breiteren Kontext einer nicht- fiktiven Zeit einbetten, fiihren sie unausweichlich zu der vorwiegend 40 epischen Stmktur des modemen Theaters. Dies gilt vor allem tiir WaUensteirt.

AuBerdem ist das ganze Wallensteimlager nichts anders als eine mehrfache Erzahlfunktion. Diese unbedingte Angewiesenheit der Biihnen- auffuhrung auf die Gemeinde, sowie die reine Sphare des Zwischen- menschlichen ohne Einfliisse von auBen, gibt es in der Neuzeit nicht mehr. Der modeme Mensch steht hilflos gegeniiber den unheimlichen Machten der Zeit oder der Geschichte , wie einmal der antike Held gegeniiber dem Gottergesetz.

Im Sinne seiner Theorie hat Schiller versucht, seinen theoretischen Postulaten in seinen tlktiven Werken eine sinnliche Erscheinung zu geben. Daher weisen seine Figuren Ziige des Erhabenen, des Sentimentalischen und des Naiven auf, sind aber keinesfalls nur erhaben, nur sentimentalisch oder nur naiv. Bevor wir uns der naheren Analyse der Dramenfiguren zuwenden, wollen wir zuerst kurz die fiir diese Arbeit wichtigsten Postulate von Schillers Theorie erwahnen.

Sobald das Letzte zu dem Ersten hinzukommt, und nicht eher, wird die Natur zum Naiven. Daraus erhellet, dass diese Art 41 des Wohlgefallens an der Natur kein asthetisches, sondem ein moralisches ist; denn es wird durch eine Idee vemiittelt, nicht un- mittelbar durch Betrachtung erzeugt; [ Wir waren Natur, wie sie, und unsere Kultur soil uns, auf dem Wege der Vemunft und der Freiheit, zur Natur zuriickfuhren. Wir sind frei, und sie sind notwendig; wir wechseln, sie bleiben eins. Diese Struktur spiegelt sich in der Figurenkonstellation in Die Rdiiher und Wallenstein wider, indem zwei Figuren einander gegeniiber stehen und sich wechselseitig defmieren.

Auf dieses doch etwas komplexere Verhaltnis werden wir spater zuriickkommen. Hier ist es wichtig auf das Verhaltnis Natur-Kunst einzugehen und es naher zu betrachten. Die Kunst steht immer in einem Bezug zur Natur. Insofem ist die Interaktion zwischen diesen beiden unvermeidlich und nur von der Art und Weise ihrer Interaktion hangt es ab, ob sich die Kunst dem von Schiller als ideal angesehenen Zustand des Naiven annahern wird, oder in die andere Richtung der Kiinstlichkeit abgleiten wird. Die Kunst, die diesen idealen Zustand erreicht hat, ist nach Schiller die antike.

Das antike Zeitalter ist flir Schiller das goldene Zeitalter der absoluten Harmonic zwischen Natur und Zivilisation, die sich als Schonheit ausdriickt. Die modeme Kunst muss iiber diesen harmonischen Zustand reflektieren, sie kann ihn nicht mehr unmittelbar erreichen, wie es der Fall mit der antiken Kunst war. Schiller hat offensichtlich versucht, die antike Kunst als Modell fiir eine Asthetik zu verwenden, die dem modemen Menschen dienen sollte, die Hamionie nach dem Verlust der Hamionie wiederzugewinnen. Daher versucht er in Wallenstein eine Offentlichkeit zu schaffen, anhand welcher der modeme Staat seine Schwachen iiberwinden soil.

Die modeme Kunst ist nicht naiv, weil sie kein Ausdruck der schonen Hamionie mit der Natur ist. Ihre RoUe sieht Schiller in der Neuzeit anders. Da der modeme Mensch zwischen Stoff- 42 und Formtrieb. Wenn der menschliche Wille. Wenn der Mensch mit der Cberlegenheit der Natur konfrontiert ist. Die Kultur, die ihn dazu geschickt macht, heiBt die moralische. Diese Entdeckung des absoluten moralischen Vermogens. In den beiden Dramen, die zur Analyse gewahlt 43 wiirden, erscheint eine Konstellation von Figuren-Paaren, die den Kontrast naiv - sentimentalisch ausspielen und dadurch relativieren, weil sie in dem Prozess sich neu definieren: Franz Moor- Karl Moor; Wallenstein - Max Piccolomini.

Sehr allgemein kann man Franz Moor und Wallenstein insofern als sentimentalisch definieren und vergleichen, indem sie beide ihr naives Idealbild in die jeweils andere Figur der bipolaren Konstruktion hineinprojizieren — Franz in seinen Bruder Karl, Wallenstein in Max Piccolomini. Franz beginnt wie ein reflektierender Charakter schlechthin. Ich will sie geltend machen. Warum nicht der Einzige?

Warum musste sie mir diese Burde von Hasslichkeit aufiaden? Gerade mir? Ich tu ihr Unrecht. Gab sie doch uns Erfindungsgeist mit, setzte uns nackt und annselig am Ufer dieses groBen Ozeans Welt - Schwimme, wer schwimmen kann, und werzu plump ist, geh' unter! Die Existenz seines Bruders Karl erinnert ihn immer wieder an seinen Mangel und insofem konnte fiir ihn Karl dieselbe Funktion ausuben, die das schone Kunstwerk fiir den modemen Menschen im Schillerischen Sinne ausuben sollte.

Was Franz will, ist ihm von der Natur vorenthalten. Der erhabene, schone Charakter wiirde moralische Kraft finden, sich iiber diese natiirliche Ungerechtigkeit zu erheben und eben darin seine Freiheit zu finden. Franz mobilisiert dagegen seinen scharfen Verstand und antwortet der Gewalt der Natur mit eigener Gewalt. Weil er aber der Theorie entgegenspielt, ist er erstens als Charakter sehr iiberzeugend und in seiner moralischen Schwache sehr menschlich, was in der Rezeption dazu flihren sollte, am negativen Beispiel sich zu bilden und die eigene Freiheit zu finden.

Das Handeln von Franz ist konsistent und in der obigen Replik im 44 Wesentlichen dargelegt. Daher hat er keinen anderen Ausweg als Selbstmord, wenn die Schranken seiner Kraft ihre Grenze erreicht haben. Dass der Geist Hermanns noch in der Asche glimmte! Er ist insofem modem, als dass er sich in seiner Gegenwart unwohl fiihlt und sich auch nach einem harmonischen Zustand sehnt, den er in der geschichtlichen Vergangenheit findet.

Das Gesetz steht fiir ihn im Wege der Freiheit. Der Charakter von Karl andert sich, er ist, wie oben schon gesagt wurde, ungleichmaBig, aber in seiner UngleichmaBigkeit konsistent. Er bedenkt die moralische Verantwortung seiner Rauberexistenz durch das ganze Stuck. Zum Schluss verkraftet er die dritte Forderung, die die Ptlicht der Ehre an den tragischen Helden macht Vom Pathetischen imd Erhahenen 58 und wird dadurch erhaben.

O eitle Kinderei - da stehe ich am Rand eines entsetzlichen Lebens. Sie bedarf eine Opfers - eines Opfers, das ihre unverletzbare Majestat von der ganzen Menschheit entfaltet - dieses Opfer bin ich selbst. Wir haben aber gesehen, dass der tragische Held ein schweigender ist, denn das Opfer hat keine Sprache, es ist gerade seine Stummheit, die ihn als Opfer defmiert. Hier horen wir Karl sich selbst zum Opfer erklaren, und indem er das macht, ist er keins mehr.

Er ist miindig, artikuliert und auch von GroBenwahn gepragt, den wir noch am Anfang horen, wenn er sich als berufen sieht, Deutschland aus 45 dem impotenten Zeitalter zu retten. Lasst ihn hinfahren! Es ist die GroBmannsucht. Er will sein Leben an eitle Bewunderung setzen. Dem bosen Geist gehoit die Erde, nicht Dem guten. Schiller, Wallenstems Tod 30 Die Natur, ahnlich wie bei Franz Moor, wird apostrophiert und die menschliche Existenz wird als an die materielle Erde gebunden und ohne Bezug zum Ideal aufgegfasst.

Das Handeln muss folglich skrupellos und selbstsiichtig sein. Konnt ich nicht mehr. Nicht mehr zuriick, wie es mir beliebt? Jetzt werden sie, was planlos ist geschehen. Weitsehend, planvoU mir zusammenkniipfen, [ Wallensteins Unentschiedenheit geht also iiber das Kalkiil und die Vorsicht hinaus. Sie ist das Wesen seines Charakters. Er wagt es nicht, die gedachte Tat zu vollbringen.

Er ist ein sentimentalischer Machtmensch. Da aber der sentimentalische Charakter bei Schiller ein idealisiertes naives Spiegelbild hat. Fiir Wallenstein ist das also Max Piccolomini, den er sogar fiir den eigenen Sohn halt, ohne doch das politische Kalkiil mit der Privatsphare zu verwechseln — er sieht Max nicht als den geeigneten Gatten tur seine Tochter Thekla.

Nach seinem Tod klagt Wallenstein den Verlust seines idealen Menschenbildes: Die Blume ist hinweg aus meinem Leben, Und kalt und farblos seh ichs vor mir liegen. Demi er stand neben mir. Das Schone ist doch weg. Gerade weil er sich als ein materiellert Mensch aus groberem Stoff sieht, braucht er sein idealisiertes Gegenstiick.

Allerdings ist Wallenstein noch viel friiher bereit. Daher auch die Verzweiflung dariiber, dass er sie je getroffen hat. Nachdem Illo endlich ihn dazu iiberredet, mit Wrangel zu verhandeln. Es ist sein boser Geist und meiner. I h n Straft er durch mich, das Werkzeug seiner Herrschsucht, Und ich erwart es. Nicht hoffe, wer des Drachens Zahne sat. Erfreuliches zu emten. Jede Untat 47 Tragt ihren eignen Rache-Engel schon.

Die bose Hoffiiung, unter ihrem Herzen. Obwohl Wallensteins Figur eine — andere Beschaffenheit als die von Karl Moor hat, teilen sie eine ahnlich Entwicklungletztendlich bereuen sie ihre Taten. Die Reue Wallensteins ist aber anders als jene bei Karl Moor. Es ist eine Reue eines reifen Menschen, der Fehler begangen hat, aber der der Macht der Umstande auch bewusst ist.

Nimmer kann Der Kaiser mir vergeben. Konnt ers, ich, Ich konnte nimmer mir vergeben lassen. Hatte ich vorher gewusst, was nun geschehen, Dass es den liebsten Freund mir wilrde kosten, Und hatte mir das Herz wie jetzt gesprochen - Kann sein, ich hatte mich bedacht - kann sein Auch nicht - doch was nun schonen noch? Zu emsthaft Hats angefangen, um in nichts zu enden. Hab es derin seinen Lauf!

Der schone Charakter ist durch Ganzheit gekennzeichnet, die auch unter zumutenden Umstanden und trotz der moralischen Herausforderung erhalten bleibt. Max denkt mit dem Herzen. Dieser logisch gesehene Widerpaich, der ihn auch in der schonen Illusion beharren lasst, versichert ihm die Integritat in den schwierigesten Momenten.

Seine Schwache ist zugleich seine moralische Starke: O c t a V i o. Mein bester Sohn! Es ist nicht immer moglich, Im Leben sich so kinderrein zu halten, Wie's uns die Stimme lehrt im Innersten. Er wird hart mit sich selbst kampfen miissen, nachdem er uber den Verrat Wallensteins, seiner Vaterfigur, erfahrt. Der empfmdsame schone Charakter von Max steht jetzt gespalten zwischen 48 der geliebten Vaterfigur, die er zum ersten Mai als Verrater sieht, seiner Liebe zu Thekla und seiner Pflicht zu seinem Vater und dem Kaiser, der auch eine Vaterfigur ist.

O wohl, vvohl hast du wahr geredet, Vater, Zu viel vertraut ich auf das eigene Herz. Ich stehe wankend, weiB nicht, was ich soil. Leg alles, alles in die Waage. O das deine Hat langst entschieden, folge deinem ersten Gefuhl Er stirbt schweigend und er ware das einzige wahre Opfer, wenn er aus seinem Schicksal nicht eine freie. So bleiben der Pessimismus von Wallenstein und die schone Ethik von Max Piccolomini zwei entgegen- gesetzte und einander erganzende Arten von Existenz.

Works Cited Aristotle. Gerald F. Ann Arbor: University of Michigan Press, Benjamin, Walter. Urspnmgdes deiitschen Trmierspiels. Frankfiirt am Main: Suhrkamp. Borchmeyer, Dieter. Macht imd Melancholie. Frankfurt am Main: Athenaum, Das Drama. Theorie unci Analyse. Munchen: Wilhelm Fink, Stuttgart: Reclam, 1. Die Rdiiher. IJher die dsthetische Erziehung des Menschen. Ober naive und sentimentalische Dichtung.

Vom Pathetischen und Erhahenen. Wallenstein I. Wallensteins Lager. Wallenstein II. Wallensteins Tod. Schwanitz, Dietrich. Systemtheorie imdLiteratiir. Szondi, Peter. Theorie des niodernen Dramas. Frankfurt am Main: Suhrkamp, Simone de Beauvoir Gender Studies developed not as a replacement of the feminist research but rather as its consequence. But what is gender and how is it connected to Christa Wolf's novel Kassandra hereafter cited as "K" , in which the author reinterprets the mythical figure of Cassandra and attempts to recreate a new female voice, in distinction to the classical Cassandra legend?

And why did Wolf choose the figure of Cassandra for her novel? After reading the Oresteia of Aischylus, Christa Wolf explains the feelings that the aischylian Cassandra provoked, describing her reactions as: [. Ich konnte mir noch zusehen, wie ein panisches Entziicken sich in mir ausbreite, wie es anstieg und seinen Hohepunkt erreichte. Ich sah sie gleich. Her monologue is Wolf's absolute answer to her question "Wer war Kassandra, ehe irgendeiner fiber sie schrieb?

First, we have to understand the meaning of gender and its connection to myth. Renate Hof, who plays a central role in the American- German gender debates, understands gender similarly to De Lauretis, as follows: 51 [ Therefore, such a definition of gender questions the importance, the position, and the consequences of differences, polarities and hierarchies in historical, social, political and cultural contexts.

Christina Thiirmer-Rohr and Judith Butler both understand gender as a cultural constmct. For Butler, everything is a construction and not a biological essence. In her opinion, gender identity has a cultural meaning, which the sexed body accepts, and it is therefore not determined by the biological sex. She states that die Geschlechtsidentitat eine kulturelle Konstruktion ist, unabhangig davon, welche biologische Bestimmtheit dem Geschlecht weiterhin hartnackig anhaften mag. Die Geschlechts- identitat ist also weder das kausale Resultat des Geschlechts, noch so Starr wie scheinbar dieses.

Masculine or feminine behavior is determined in their cultural and social context and not a result of biology. Women's or men's reactions are not determined by their biological sex. For this reason, the construct "man" does not only apply to a male body, nor does the category "woman" only belong to a female body. Butler sees the possibility of the existence of both male and female characteristics in one sexed body and rejects the idea of the absolute duality of sexes.

She argues that "Geschlecht 52 ist aber nicht etwas, was wir haben und sind, sondem etwas, was wir tun" In her opinion, there are no analogous characteristics that comply with the sexes.

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She brings into question the accordance between being a woman and a mother, between being a woman and a housewife and wonders if it could ever be possible to make such associations. If there is a relation between femaleness and biological or social motherhood, if feminity is established in natural origin, how does one categorize those women, for instance, that are not mothers or do not want to be mothers?

She asks: "Sind das dann alles keine Frauen? Was also soil die Kategorie "Frau" bedeuten? With this hypothesis, the concept of "woman" is annulled and either "femaleness" is no longer an acceptable definition or some women that do not belong to the traditional understanding of "womanhood" are excluded. Therefore Thiirmer-Rohr sees the demand and the necessity of differentiation among women and alludes not to binary opposition but rather to midtigeuderedness. For these reasons it is essential for feminism to understand the category "woman" as a field of differences.

Although she recognizes that this "Denken der Differenz" can also point to the fact that w omen can not only be victims but also accomplices, she emphasizes this necessity. The divisions among women would consequently lead to the recognition of the construct "woman" and thus to their eventual emancipation and the deconstruction of the hierarchical acts of power, whose product is gender. Inge Stephan in "Gender, Geschlecht und Theorie" connects the gender debate with several balance points, myth being among them.

In her opinion, myth and gender are strongly connected and belong together. Even in antiquity, the relations between genders were flawed. Examples of gender battles in Greek mythology, like Perseus and Medusa or Oedipus and the Sphinx, show the male conflict w ith nature through the subjunction and exclusion of the female. Gender discourses were also produced in mythical configuration in the literature of the twentieth century.

Mythical figures, like Antigone and Medea, were remoulded and newly drafted by the authors. She was given the gift of prophecy by the god Apollo, who wished to seduce her.

German Grammar: Ein typischer Tag in meinem Leben (oft, immer, nie, manchmal)

When she accepted his gift but refused his sexual advances, he punished her by allowing no one to believe her true prophecies. The oldest source in which we find the figure of Cassandra is Homer's Iliad. He mentions Cassandra briefly, as Priam's most beautiful daughter. However, no mention of Cassandra's prophetic power is made in this Homeric epic. Here she is shown in her role as prophetess, where she foresees Agamemnon's death and her own demise by the King's wife Clytaimnistra in the bloodied house of Atreus after refusing to follow him into the palace.

The relationship between Cassandra and Clytaimnistra is characterized by jealousy, hate and abhorrence. That is to say that he has chosen her to share his bed and to accompany him to Argos as his personal concubine. Cassandra accepts her fate happily and breaks into an ecstatic dance. She calls her mother Hecuba to join her in this joyful dance: Bring the torch. Shine it Here, here. Light this holy place. Hymen, Oh! Blessed is the groom, The bride, Cassandra, blessed, Married in Argos. Crown me with tlowers. I've won. I'm marrying a king. Take me to him; Make me, give me no choice.

Trust Apollo. If God is god. This marriage will niin His Lordship. Agamemnon, grand admiral of Greece! I'll hurt him more than Helen did. I'll kill him, strip all his house Till the price is paid For my father and brothers dead. She becomes a victim of Agamemnon's male sexual ego, but instead of rejecting him and in order to resist, she enhances her position by considering herself an "object" of male sexual satisfaction.

Christa Wolf in her novel Kassandra adapts the mythical figure of Cassandra and embodies her in a new way. The narrative in Christa Wolf's novel opens with Cassandra sitting on a wagon in front of the palace of Mycenae, where she "sees" her death coming. In an inner monologue, before the last step toward death, she relives and reveals her memories, creating through them her own voice.

In this way, Cassandra begins her narration of the Trojan War and her life from her own perspective within a few seconds or minutes before her physical end. She reveals her whole life during the years of the Trojan War and now, in the last minutes of her life, she finds answers to those questions, which have always preoccupied her. Nothing more is left for her. The only means of protest is the acceptance of her demise.

Cassandra's death is the only alternative that is left. Sonja Hilzinger understands her death as a new life: "Kassandra, auf dem Beutewagen des Agamemnon sitzend, vor sich das Lowentor vor Mykene, hinter dem sie der sichere Tod erwartet - in dieses Bild nun kommt Leben, es findet die Sprache wieder [ Without a doubt, imminent death brings her self-refiection and knowledge.

Cassandra can now understand and explain everything. Even Clytaimnistra's hate seems to her reasonable: "[ Not only does she show understanding but she is also surprisingly cool-headed and rational. At this time, she is finally able to control her feelings, which she has always been seeking: "Jetzt kann ich brauchen, was ich lebenslang geiibt: meine Gefiihle durch Denkenbesiegen" K Cassandra evokes her own memories as she witnesses the narrative of her life. The reader can follow her inner development as woman and person.

Her death is more than a tragic destiny, it has a meaning— it leads her to self-knowledge, to liberation, and ultimately herself Thereby, she becomes a heroine according to Sigrid Weigel's understanding: Aus dieser Struktur ensteht eine neue Heldin, eine Heldin der inneren Entwicklung. And she responds: "Mit meiner Stimme sprechen: das AuBerste. Mehr anders hab ich nicht gewollt" K 6. Her desire for the gift of prophecy preceeds the accession of the priesthood in the temple of Apollo. It is explained on the one hand as an escape from the world, especially from the male-world, and on the other hand as an attempt or rather as a chance to create her positionality and to influence the politics in Troy.

It was the only way for a woman to raise her voice: "Nun— mein Wunsch, auf Menschen EintluB auszuuben; wie anders sollte eine Frau sonst herrschen konnen? Warum wollte sie werden wie die Manner. Oder seit wann? Indeed, Cassandra saw the gift of prophecy as a weapon, as a power in a male-defined world, where she hoped to have a voice.

She wanted to change the world; she wanted to belong to those who govern and not to those who are governed. Cassandra explains in this way her drive: Ich wollte die Welt nicht, wie sie war, aber hingebungsvoll wollte ich den Gottern dienen, die sie beherrschten: Es war ein Widerspruch in meinem Wunsch. Ich gonnte mir Zeit, ehe ich ihn bemerkte [ Auf einmal sehend werden- das hatte mich zerstort.

K43 With this sentence, Cassandra describes her process to self-knowledge. Nevertheless, her warnings about the consequences for this war were unfortunately never taken into consideration. However, she kept trying to find the truth and to fight for it. She began to question the need for the war, to find its cause, and by doing so is slowly but effectively approaching the tmth: Helena, the excuse for the war, did not exist. She was not in Troy. A whole nation was fighting for the sake of the beautiful Helena and she was only a phantom, an illusion.

Then why war? She attempted to locate the origin of the war in saying: "Wann Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg" K 7 1. The more she sought the truth, the more she was driven to madness. Did she really have a chance to speak? Indeed, Cassandra could not resist by telling the truth. Interested in politics, she demanded the end of the war: 56 Verlangte, diesen Krieg zu endigen, sofort. Durch Opfer. Gold iind Waren, and was sie wolien. Nur daB sie abziehn. DaB sich der Pesthauch ihrer Gegenwart entfemt.

K 80 But Cassandra's insistence on the truth substantiates her madness. Even her father rejected her: Sie ist verriickt, hort ich es fliistem. Jetzt ist sie verriickt. Und Konig Priamos der Vater erhob sich langsam, furchterregend und briillte dann. Seine Tochter! Sie von alien sie muBte es sein, die hier im Rat von Troia fiir die Feinde sprach. Sie ist mein Kind nicht mehr. K 80 Cassandra was arrested not because of her warnings, but rather for telling the truth and for resisting.

For the truth, for which she was fighting, she was deemed mad. Wolf explains: [ K [ In den Turm kommt sie wegen des Inhalts ihrer Visionen. K But this madness was Cassandra's only means of escape, it was seen "als Ende der Verstellungsqual" K It protected her, and she did not want to be torn away from it. She admits: Oh, ich genoB ihn fiirchterlich, umgab mich mit ihm wie mit einem schweren Tuch, ich lieB mich Schicht fiir Schicht von ihm durchdringen.

Er war mir Speise und Trank. K Cassandra has no other way to resist than silence. In this world, where men govern, a woman's voice has no place. The world of politics and the war itself are conceived as male concerns. Women such as Cassandra and also her mother Hecuba, were excluded "once they begin to question the need for the war and its conduct.

It is male pride which prevails despite rational arguments against war which invariably come from the women" Weedon Therefore, the author creates the female community of Scamander, situated on the foot of the mountain Ida. The community is both an outgrowth of the oppression of women, who are excluded from the Trojan society, as well as a sanctuary, that includes men and women of all social classes and nationalities. At first, it stands as an antipode to the hierarchical 57 society of Troy.

It is a place where women have the opportunity to express themselves, and to interact. Anna Kuhn analyzes its features: In contrast to the closed, elitist society of the court, which excludes more and more people, no one is rejected from this open community. Outcasts and outsiders of Trojan society such as Greeks and Amazons are all welcomed here.

The laws of this community testify to those ''characteristics of sisterliness: sympathy, self-respect, trust and friendliness" [ Christa Wolf's intention is not to present a place, where men have no voice. For her it is not a matter of gender, but it is rather a matter of humanity. The most remarkable example for this is to be seen in Anchises' figure. He plays a very significant role for the cave community but also for Cassandra: Anchises war es, glaube ich, der von ganzem Herzen unser Leben in den Hohlen liebte, ohne Vorbehalt, ohne Trauer und Bedenken.

Der sich einen Traum ertlillte und uns Jiingre lehrte, wie man mit beiden Beinen auf der Erde traumt. K Wolf presents thus a Utopian community, which is characterized by equality, mutual respect and understanding. In an exchange of opinions, learning and teaching, both genders have the opportunity to develop "their potential freely" Kuhn , under neither patriarchical or matriarchical orders and structures.

For these reasons, the cave community of Scamander becomes Cassandra's shelter and paradise. She describes it as the most beautiful and peaceful place: "Das war uns die Welt, schoner kann keine Landschaft sein. Die Jahreszeiten. Der Geruch der Baume. Und unser ungebundes Dasein, eine neue Freude jeder neue Tag" K 1 But since the community is only an alternative for Cassandra, a momentai7 place of refuge - and the reality of the war in Troy continues despite these euphoric moments - she must continue her fight.

She protests through her silence: "Mit diesem Schweigen, [ The spread of the war exacerbates female exclusion and marginalization, both physically and emotionally. Moreover, it leads to their objectification, which portrays the experiences of women under patriarchy. The patriarchal order reaches its zenith when Polyxena, the sister of Cassandra, is used as bait and is sold to Achilles, who is nothing more than "a barbarian" Kuhn Cassandra cannot accept her sister being treated as a bartering object.

She can no longer remain silent and takes a stand with all the power she has: Nun, Kassandra. Nicht wahr, du bist vemiinftig. Ich sagte: Nein. Du stimmst nicht zu? Aber du wirst schweigen. Nein, sagte ich. K She knew the consequences. Her father imprisoned her to prevent her interference in his political decisions. Yet, she ignored them. She could not be witness to such humiliation. This protest and this refusal to agree with the court leads to her gradual alienation from her family, and more specifically from her beloved father.

Achilles is for her "das Vieh," and "shows a blatant disregard for moral values and human dignity" Rossbacher Moreover, he is the personification of the most cynical and ruthless male figure. Wolf depicts a man. Machiavellian in essence, who ignores morality all together and whose only concern is to win at all costs.

The author not only questions the Homeric image of Achilles, she destroys the myth of the Greek godlike hero and reinterprets his heroic acts as monstrous deeds. Although Christa Wolf exposes the male demonic lust for war and total domination as well as dangerous male rationality and cynicism in Achilles, she does not replace these with a glorification of female gender.

She recognizes that even women can exhibit such characteristics. She expresses the impasse of Feminism, which uses male aggressiveness and destruction, in order to actualize feministic aims. Sonja Hilzinger observes: Die Amazonen reprasentieren ein anderes Moment des Widerstands, indem sie sich das patriarchalische Prinzip zu eigen machen und Toten oder Sterben dem Leben unter mannlicher Herrschaft vorziehen.

Frankfurter Poetik-Vorlesimgen. Darmstadt: Luchterhaud, ; qtd. The Amazon's sensuality scares her and she tries to understand the origin and the aim of her violence: Wer war Penthesilea. Klar ist, daB ich ihr nicht gerecht geworden bin, und sie nicht mir. Scharfaugig und scharfzungig, war sie mir eine Spur zu grell. Jeder Auftritt, jeder Satz eine Herausforderung an jedermann. Sie suchte unter uns nicht nach Verbiindeten.

Sie kampfte nicht nur gegen die Griechen: Gegen alle Manner. K In addition, Cassandra recognizes Penthesilea's life philosophy, as one which is no other than a desire to control and to dominate, even if the consequence would be one's own death: 59 Lieber kampfend, als versklavt sein, sagten ihre Frauen, die sie alle in der Hand hielt, mit der Bewegung ihres kleinen Fingersaufstachelte oder beruhigte, wie sie es wollte.

Sie herrschte, wie nur je ein Konig. Diese Weiber batten ihre eignen Manner umgebracht, [ K Christa Wolf thus dissolves the sex role stereotypes "of man as waiTior and soldier and woman as wife and mother, [which] are often employed to uphold women's "natural" difference from men: while she is naturally peaceful, he is naturally aggressive" Rossbacher Cassandra protests against every fornial violence and aggression. She is characterized by her pacifistic, liberal, and human ideals. Christa Wolf's Cassandra is not misanthropic.

As Anna Kuhn postulates, "Wolf's Cassandra loves men, women, and knowledge" This is to be found in her relationship, on the one hand, with the Amazon Myrine and, on the other, with Aineias. In this sense, Cassandra's love is "eine doppelte, sie gilt sowohl der Frau als auch dem Mann, in diesem Sinne auf eine menschliche Ganzheit, eine Aufhebung der Trennung zwischen den Geschlechtem hoffend" Hilzinger Myrine plays a vital role for Cassandra, for whom: "Myrine ist mir ins Blut gegangen" K 9.

In the Amazonian she found defiance, courage, and fearlessness. Through their relationship, Cassandra finds her autonomy as a subject. The love between the two women represents a Utopian relationship, which would be free from the influences of hierarchical and dominant orders that exist in patriarchic societies. Sonja Hilzinger employs Cixous' definition of "feminine bisexuality," in order to interpret Myrine's and Cassandra's relationship.

The relationship between the two women is not the question of Cassandra's bisexuality. Although Cassandra feels a deep love and respect for Myrine, and she plays a very important role in her life and in her inner development, 60 she remains only a good friend. The resiih of this relationship is on no account an erotic one. Cassandra's greatest love was Aineias. For her. With him, Cassandra felt free and strong. Nobody could replace him. Even in her se.

This was the only way to endure her sexual obligations to other men. For Cassandra, se. She could not distinguish between them. Sex and love were for her one thing and could only be seen in Aineias personality. Her body detennined her inner feelings. She longed for Aineias, and often dreamt of him while waiting for him during the years of the war: Unertraglich sehnte ich mich nach Liebe, eine Sehnsucht. Faures Quatrains waren noch im Fabel des 1. Buches "Die Katzen und der Hausherr" lautete, wie in der Ausgabe von , der 1.

Vers der 2. Englischen des John O. Keefe frei bearbeitet v. Gleim sagt in den "Fabeln", Berlin anonym , S. Hamann adoptierte das Wort sofort und nannte sich. Vers [S. Gesangs des "Messias" Klopstock lehnt sich hier an Vers 5 und 6 des Sie gehen hin und weinen und tragen edlen Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben".

Weiterhin sagt Kant : "Dieser Imperativ mag der der Sittlichkeit heissen". Bande unter dem Titel "Duo quum faciunt idem, non est idem" Wenn zwei dasselbe thun, ist's nicht dasselbe die einhundertneunzehnte Nummer der 4. In "Tales and quicke Answeres", o. Carew Hazlitt. Nach "Luthers Tischreden", Eisleben, , S. Dort heisst es: "Da sprach der Schultes: 'War's meine Kuh? Das ist ein ander Ding'". Berlin "; darin steht unter dem Texte: Hel. Morgen, morgen! Mit neuen Melodien v. Hiller , Leipz.

Laut Vorrede sind die Lieder von S. Aus Lessings "Liedern" 1, 6 citiert man ungenau, aber verbessernd den Schluss der "Antwort eines trunknen Dichters":. Zu jener Zeit erschienen die "Traumlehren" des Astrampsychus und des Nicephorus her. Schopenhauer : "Handorakel" 3. Wieland ist ferner durch seine Worte in "Musarion" B. Dies Citat scheint aus der Luft gegriffen. Die Redensart steht vielmehr in "Les bigarrures et touches du seigneur des Accords. Avec les Apophthegmes du Sieur Gaulard. Jean Richter ". In der Fussnote heisst es:. Blumenstrauss", Offenbach komponierten "Rheinweinlied":.

Gottfried Herder nannte in der bis erschienenen "Adrastea", Bd. Sammlung, Gotha , S. Die 22 ersten Romanzen erschienen in der "Adrastea" 5, , Leipz. I, Kap. In Trapps "Braunschweigischem Journal", Teil Vastola sagt:. Ebenda S. Dies Wort hatte er in den "Briefen aus Paris" zum ersten Male versucht, welche im "Braunschweigischen Journal" abgedruckt wurden.

Brief aus Paris, steht S. Ecloge [25] bezieht, der den Namen seinem Vorbilde Theokrit entlehnte, in dessen 4. Keil, , S. Zu erinnern ist hier auch noch an das Gedicht des Adam Olearius:. Vers Wonach dann bei Iuvenal 9, "O Corydon, Corydon! Nach Herders erst nach seinem Tode erschienener Recension Ausg. Suphan, Bd. II, S. Juli heisst es:. Akt, [S. In "Dichtung und Wahrheit" Buch gedenkt Goethe seines am Er schildert sich darin bei Tische zwischen Lavater und Basedow sitzend.

In den "Leiden des jungen Werthers" B. II, unterm Dies deutet weiterhin auf Ovid , der "Met. In der "Iris" Jacobis , Bd. Auftritte des 1. In "Erwin und Elmire" a. Aus Goethes Ballade "Der Fischer" [26] wird citiert:. In Musik gesetzt von Siegm. Seckendorff", Weimar , S.

Das von Goethe am 7. September an einen [S. Briefes vom 3. Vielleicht zuerst von L. Das [S. Aus dem im 8. Der letzte Vers beruht auf 1. Korinther 10, ". Cicero pro Roscio Amerino 42, "Non in omnes, arbitror, omnia convenire"; Properz 4, 9, 7: "Omnia non pariter rerum sunt omnibus apta"; Tacitus "Ann. Zu Grunde liegt wohl dem Allem das freche "si libet, licet", was Julia zu ihrem Stiefsohn Caracalla sagte, als er sie zum Weibe begehrte bei Spartian : "Antonin. Caracalla", c. In der "Terpsichore" I. Werke", her. Aus Goethes "Faust. Ein Fragment". Echte Ausgabe. Dies ruht auf 5.

Buches von "Wilhelm Meisters Lehrjahren" erschienen und kommt in dem am Schlusse stehenden Liede des Harfenspielers gedichtet :. Werke 19, Dahinter steht bei Goethe ein anderer Gesang des Harfenspielers, welcher beginnt:. Goethe citiert sie in "Wahrheit und Dichtung", Juni ; Auftritt wird citiert:. Aus Goethes ebenda S. Aus dem zu Schillers Todtenfeier am Huber, Lafontaine, Pfeffel u.

Cotta; wiederholt und erneut bei der Vorstellung am Cotta Band von Goethes Werken erschienenen "Faust" wird citiert:. Sie kannten wohl die Lehre des Mani 3. Vorgestellet anno heisst es im "anderen Auftritt":. Nicht Goethes Erfindung, sondern ein altes Wort. Juli Morgenbl. Das war aber damals nur bei den in Chatham angefertigten Tauen der englischen [S. Seit besteht der Brauch in Englands Flotte.

Dort sagt I, 6 der Tempelherr zu Daja: "Weib macht mir die Palmen nicht verhasst, worunter ich so gern sonst wandle". Goethe mag hierauf, wie Schopenhauer "Par. Vers von Goethes am Zeller setzte es in Musik. Teile, im Buche, von "Dichtung und Wahrheit" gefunden, wo er kurz nach der Definition: "Genie ist die Kraft des Menschen, welche durch Handeln und Thun Gesetz und Regel giebt", sagt: "Wenn einer zu Fusse, ohne recht zu wissen warum und wohin, in die Welt lief, so hiess dies eine Geniereise, und wenn einer etwas Verkehrtes ohne Zweck und Nutzen unternahm, ein Geniestreich".

Mai erschienenen Aufsatzes von Goethe :. I dieses Buches gebildete:. Man hat wohl den Schlussreim des unter "Epigrammatisch" befindlichen, erschienenen Goethe schen Gedichtes "Grabschrift" beim Citieren damit verschmolzen:. Abteilung: "Jetzt da sich eine Weltliteratur einleitet, hat, genau besehen, der Deutsche am meisten zu verlieren; er wird wohl thun, dieser Warnung zu gedenken". Auch findet sich bei Goethe Cotta Endlich sprach er zu Eckermann Das ist der grosse Nutzen, der bei einer Weltliteratur herauskommt und der sich immer mehr zeigen wird".

Aus Goethes vollendetem, bei Cotta in Stuttgart erschienenen 2. Teil des "Faust" wird citiert:. Der Anfang eines Gedichtes des Johann Heinrich v. Schiller mag hierdurch zu den Versen seines "Siegesfestes" angeregt worden sein:. Seneca "de benef. Langhansens u. Gedichte, nach dem Tode d.

Schlippenbach ", Mitau , S. Heines "Buch der Lieder" "Junge Leiden" Jahn "Mozart", T. IV, S. Zur Liebe will nicht: kann ich dich nicht zwingen. Man kann doch wohl niemand zur Liebe zwingen". Musen-Almanach auf das Jahr , S. Friedrich Ludwig Beneken setzte das Lied in Musik.

Johann Heinrich Voss ist zu nennen wegen des im "Vossischen Musenalmanache" von befindlichen, von Joh. Abraham Peter Schulz komponierten Liede. Die Stelle, nach welcher das Distichon gemacht ist, steht in Lessings "Briefen, die neueste Litteratur betreffend" Brief, , Nur muss [S. Tiedge :. Die Verse des vierten Gesangs der "Urania" sind die citierten. Der Gedanke freilich ist nicht neu, denn schon Cicero , Laelius, cap. Kaufmann" von H. Der Anfangsvers eines Liedes von Chr. Overbeck , das zuerst im Vossischen Musenalmanach v. Ferner beginnt, auch in "Frizchens Liedern" Hamburg , S.

Hurka komponiertes Lied Overbecks :. Balthasar Gerhard Schumacher geb. Januar im "Flensburger Wochenblatt". Es beginnt also:. Aus Aug. Leipzig Lischke, jetzt Karl Paez erschienenen Liedes, welches beginnt:. Flaschner , steht S.

Impressions of the 50th anniversary celebration

Koblenz das Lied dadurch um, dass er den 5 Strophen desselben 5 neue Strophen vorstellte. Regierungs- und Medicinalrate a. Weiterhin ruft der alte Moor:. Akt, Sc. Mannheim Gedruckt in der Buchdruckerei zu Tobolsko", S. In derselben "Anthologie" bietet in dem Gedichte: "In einer Bataille. Von einem Offizier", S. Dies wird also citiert:. Ferner finden wir in "Kabale und Liebe":.

Heft, S. Heft lautet:. Siehe "Et ego in Arcadia". Was in der Zeiten Hintergrunde schlummert; [31]. Mein Roderich! Mein Rodrigo". Die Sonne geht in meinem Staat nicht unter. Die erste Aldiner Ausgabe des Herodot wurde in Venedig gedruckt. Nach Edmund Dorer "An Calderon zum Mai " "Die Gegenwart", 4. Juni , S. Hier ist die Stelle, wo ich sterblich bin; [37]. Zu Menschen sich verirrt?

Die Liebe ist der Liebe Preis, [43]. Unrecht leiden schmeichelt grossen Seelen. Aus Schillers ebenda, IV. In dem Gedichte "Die Ideale" S. Verse der Schiller schen Parodie "Shakespeares Schatten". Aus Schillers "Hoffnung" Aus dem "Ring des Polykrates" S. In seinem im Okt. Seneca : "Natur. In "Wallensteins Lager" , 5. Der Anfang der Kapuzinerpredigt [45] in "Wallensteins Lager" lautet:.

Es treten im Lager zwei Arquebusiere auf, philisterhafte Gesellen, die sich zweimalige Kritiken zuziehen, im Diese Sage wurde zu einem Melodrama verarbeitet, in welchem ein dressierter Pudel die Hauptrolle spielte, der den Pariser Janhagel in Begeisterung versetzte. Der Pudel wurde jedoch heimlich verschrieben, Goethe ging am Abend der Theaterprobe, am In Goedekes "Historisch-kritischer Ausg. Das Auge sieht den Himmel offen, [47]. Kapitel I. Der Anfang der "Piccolomini" lautete:. Clauren und gegen diesen geschriebenen Romans "Der Mann im Monde" noch bekannter geworden ist;. Simrock, "Quellen des Shakespeare", 2.

Ebenda, S. Daraus wird citiert:. Aus der zweiten Scene des Prologes zur "Jungfrau von [S. Die Jungfrau von Orleans" u. Berlin, Unger erschien, wird citiert:. Ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen; [48]. Eine Geisterstimme", aus dem der Endvers citiert wird:. VI, 4, 2]: "nec esse ullum malum praeter culpam".

In der zweiten Scene wendet Gertrud ein Wort an, das nur die Wiederauffrischung eines alten Sprichworts ist:. Dem Mutigen hilft Gott! Graf zu Stolberg in seiner "Romanze" ; "ges. Was da kreucht und fleucht, [50]. Allzu straff gespannt, zerspringt der Bogen. Klingers Trauerspiel: "Die Zwillinge" , wo es 2, 2 heisst: "wir wollen den Bogen nicht zu stark spannen, damit die Sehne halte". Aus dem durch Schillers Tod unvollendet gebliebenen "Demetrius" citieren wir:.

Cicero "d.

von Alois Payer

Marcelin Sturm , ehemaligem Augustiner". Keiner will dem anderen ausweichen. Nachdem sie ihre gegenseitigen Passagiere durchgepeitscht hatten, trennten sie sich. Diesmal gab jeder der beiden Reisenden ein besseres Trinkgeld. Wem entlehnte er diesen Schwank? Durch Aug. Auch citiert man den Sammeltitel einiger Schriften Kotzebues :. Spiele, 9. Diesen Anfangsvers citieren wir in der Form:. Es steht in Splittegarbs Liedersammlung, Berlin , 2. Kirnberger in Berlin komponiert. Nach einer Familientradition war der Verfasser [S. Leiche" ausruft: "Welchen grossen Weltschmerz hat der Maler hier mit wenigen Strichen ausgesprochen".

Wir aber brauchen "Weltschmerz" heut im Sinne von "schmerzlichem oder eingebildetem Ekel an Welt und Leben"; und dazu schlug abermals Heine [S. Der Prediger Friedr. In "Zelters Briefwechsel mit Goethe" V. Wo findet es sich aber in dieser Form zuerst gedruckt? Frei-Corps", 1. Schliesslich citieren wir auch den Titel von Arndts zu Leipzig bei W. Danach sagt ein Fremder in einer kleinen Stadt nach der Mahlzeit zum Gastwirt, er habe so gut gegessen wie irgend einer im Lande. Als der Fremde dies bestreitet, muss er vor Gericht einen Gulden Strafe zahlen.

Hegel s in der Vorrede zu seinen: "Grundlinien der Philosophie des Rechtes" :. Ense aus Joh. Berlin Juni " trug, "in Kommission zu haben bei W. Es steht in dem von seinem Bruder August Wilhelm und [S. Schlegels Roman "Lucinde" Berlin entwickelt, in dem es S. Koberstein "Grundriss", 5. Auflage, 4. Hoffmann gewesen. Max von Schenkendorf "Gedichte", Cotta , S. Junius An Friedrich Ludwig Jahn. Nach R. Erst A. Roms", 5. Amadeus Gottfr. Benzenberg Hieraus entstand durch E. Das Buch le Grand", , Kap. Schon Maleachi 2, 10 ruft aus: "Haben wir nicht alle einen Vater?

Roberts Schriften". Aus Roberts Gedicht "An L. Promenaden eines Berliners in seiner Vaterstadt" stammt das Wort s. Roberts "Schriften" II, :. Sie befinden sich auch auf seinem namenlosen Grabstein auf dem alten Dreifaltigkeitskirchhofe in Berlin vor dem Hallischen Thore. Theognis , Poetae lyrici graeci, ed. Castelli citieren wir:. Zuerst in "Moosrosen" auf das Jahr , herausg.

Hitzig aus Kunersdorf geschriebenen Briefe vorkommt J. Hitzig: "Leben und Briefe von Ad. Chamisso", I. Weidmann, lautet die dritte Strophe:. Max von Schenkendorf sagt in der vorletzten Strophe von "Schills Geisterstimme" :. Seneca "de provid. Tieck , Leipz. Das von Pius Alex. Ernst Benj. Dies Lied wurde in K.

Holteis "Die Wiener in Berlin" 4. In seiner "Rede auf Jean Paul" Ges. Manteuffel , als er am 8. Daher stammt der Ausdruck:. Consuls vom 4. Lami ", Magdeburg , S. Aus Ludwig Uhland s "Wanderliedern" 7, "Abreise"; Mai , zuerst gedruckt im "Deutschen Dichterwald", S.

Der wackre Schwabe oft verwandelt in: Ein wackrer Schwabe forcht sich nit;. Ruhestunde" und:. Aus Joseph Freiherr v. Heine "Buch der Lieder", Vorrede zur 2. Thiersch verfasst und steht in den "Liedern und Gedichten des Dr. Es erschien zuerst in seinen "Gedichten", Breslau , S. Sein auf Helgoland entstandenes Lied:. Delloye", Paris , 2. Serie, No. Juni lautet:. Ins Stammbuch" abgedruckte:. Dies entsprang den Versen der altschottischen Ballade "Edward, Edward" s. Percy: "Reliques of ancient english poetry", 2. Aus Heines "Heimkehr" No. Mein Liebchen, was willst du mehr?

Am Schlusse eines Gedichtes in der "Harzreise" ; Ges. In den "Englischen Fragmenten" , Kap. I, Im Vorwort zu A. XIV, , und im [S. XVIII, 79 u. Aus Kap. Magdeburg Campe mit einer Widmung an. Menzel "Litteraturblatt", Die obigen begeisterten einen Kandidaten der Theologie, A. Aus Gust. Aus den Gedichten von Karl Friedrich Heinrich Strass citieren wir den Anfang eines von ihm gedichteten, von Chemnitz umgearbeiteten und von C. Bellmann komponierten Liedes:. Darin heisst es S. Liegt aber diesem Hasse nicht der Gedanke zu Grunde: Wer nicht isst , was wir essen, der ist auch nicht, was wir sind?

Strophe 9, die sich wiederholt in No. Das vor entstandene, von Mendelssohn komponierte Gedicht Eduard Freiherr von Feuchtersleben s "Nach altdeutscher Weise" beginnt:. Johann Hermann Detmold , der nachmalige Minister und Bundestagsgesandte, schrieb als konservativer Abgeordneter der deutschen Nationalversammlung die vielbelachte illustrierte Satire "Thaten und Meinungen des Herrn Piepmeyer, Abgeordneten zur konstituirenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Mayn". Heft 2 p. Jahrbuch, , S. Aus denselben Heften ist:.

In der No. Das Gedicht ist unterzeichnet G. Es wird aber behauptet, dass das Gedicht schon vor in Leipzig allgemein bekannt war. Aus Fritz Reuter s "Ut mine Stromtid" ersch. In der "Niederrheinischen Musikzeitung" von , No. Wagner antwortete darauf s. Schon in Rob. Schumanns "Gesammelten Schriften" Bd. Tapperts in dessen "Wagner-Lexikon", Lpz. Winterthur Variscus "Ethogr. Frischlini "Beb. Hermotimi", p. Aus der "Wacht am Rhein", gedichtet von Max Schneckenburger stammt:. Anton Langer in Wien verfasste im Aug.

Als Antwort auf dieses antideutsche Pasquill schrieb F. Masaidek geb. Aus der Posse "Berlin, wie es weint und lacht" von David Kalisch stammt:. Merckel Berlin wieder abgedruckt wurde und in Paul Lindaus "Gegenwart" vom Griesheim verfasst haben soll s. Moser geb. Scheffel s In "Immanuel Kant. Ein Denkmal seiner unsterblichen Philosophie, dem deutschen Volke geweiht von Fr. Freystadt " 1. Jahrgang und Nummer giebt er nicht an. Dies Wort scheint frei nach Heinrich Heine gebildet zu sein, der im 2. II, 12 von Berlin "der gesunden Vernunftstadt" spricht.

Julius Stettenheim s geb. Aus Wilhelm Busch s geb. Als am 9. Ein sonst unbekannter, nun verstorbener Schriftsteller Hogarten ist der Verfasser des weitverbreiteten Verses:. In einem Feuilletonartikel "tote Seelen" in der "Neuen freien Presse" II, 81 ff. Ob mit Recht, bleibt noch zu erforschen. Andere meinen, Friedrich Gentz sei des Gedankens Vater. Franzos citierte sich dann selbst, als er Jan. Februar steht ein satirisches Lied von Karl Henckell geb. Davon stammt das Wort. Ranudo ist Anagramm von O du Nar r. Durch Schopenhauer "Die beiden Grundprobleme der Ethik" 2. Schopenhauer sagt daselbst ferner:.

Es findet sich im Dante, der das ganze Wissen seiner Zeit inne hatte, vor Buridan lebte und nicht von [S. Diesen Satz citieren wir englisch nach Pope, der ihn in seinem Lehrgedichte "Essay on Man" 2, 1 also wiedergab:. Aubertin "Hist. Dieser Vers wurde wohl dadurch angeregt, dass bei [S. Regnerius lateinisch und von Guil. Bouchet , Pierre Deprez , Is. Aus 1, 1 des ebenfalls erschienenen "Misanthrope" sind die Worte des Alceste bekannt:. Januar und gab damit seinem Regierungssystem den bleibenden Namen.

Nun wollte aber der Zufall, dass bei Blois wirklich ein Gastwirt Rolet wohnte, den dieser unbeabsichtigte Angriff in nicht geringe Wut versetzte. Daraus entstand das bekannte. Ihm floss dieser Vergleich wohl aus den Alten zu. XXI, p. Juni gesprochenen Epilog [s. Mai aus Landshut an Voltaire richtet, und zuletzt in einem Brief Voltaires am Juni an denselben. Voltaire meinte mit "Aberglauben" die Kirche nicht die Religion. Worte aus lateinischen Schriftst. Wo kann man besser weilen, als im Schosse seiner Familie? Alles ist befriedigt, das Herz, die Augen. Leben wir,lieben wir, wie unsre guten Voreltern!

Kapitel des vierten Bandes. Epiphanius 4. In des Aristoteles "Moral. Eudemiorum" lib. Extrema frequenter una habitant. Bei ihm schliesst es:. Juli s. Feuerbachs " Der Mensch ist, was er isst ". Daraus wird der Vers:. Lehmanns "Florilegium politicum auctum", Frankfurt , 1. Am Eine Originalausgabe ist in Strassburg i. An 5e de la republique. Dies Wort brachte Heine bei uns auf, der "Romantische Schule". VI, schrieb: "Les dieux s'en vont, Goethe ist todt.

Er wendete es in einem Schreiben an den Staatsminister [S. Januar begleitete. Schon am Just gedichtet ist, stammt:. Im "Figaro" Romieu s 4o Edit. Religious Meditations. Plaies of perswasion and disswasion". Scene and allowed. Chancery Lane. Der besondere Titel der zweiten, auf dem Gesamttitel als "Religious Meditations" bezeichneten Abteilung lautet: "Meditationes sacrae". Nur diese "Meditationes sacrae" erschienen hier in lateinischer Sprache, und in deren Artikel "De Haeresibus" steht die Stelle: "nam et ipsa scientia potestas est" denn die Wissenschaft selbst ist Macht.

Ende bildete daraus die Travestie:. In Homers "Iliade" 6, ff. Aus dem 1. Das Wort. Es liesse sich annehmen, dass irgendwie des Demosthenes Gedanke 3. In Shakespeares "Heinrich V. Hat man ein Ungemach erfahren, so pflegt man es in Marmor zu schreiben, und jede uns erwiesene Wohlthat schreiben wir in den Staub.

The poets eye, in a fine frenzy [57] rolling;. Fournier: "l'Esprit dans l'histoire", Par. III, 4: amabilis insania. Schillers "Tell" 4, 3. Hat Shakespeare dabei an 1. Stobaeus "Eclog. Ovid, "Metam. Letzteres kommt auch in "Timon von Athen", 3, 6 und in der Form "fortune's fool" in "Romeo und Julia", 3, 1 vor. In diesem Gedichte steht:.

Oetinger Schriften, hrsg. Ehmann , Pfarrer in Unteriesingen [S. Tillotson umschreibt das dann also "Sermons" Lond. Ein Hoforganist John Bull komponierte i. Heil Dir im Siegerkranz. Ist es ein Verbrechen? Und ebenda 5, 10 spricht die sterbende Sara: "Noch liebe ich Sie, Mellefont, und wenn Sie lieben ein Verbrechen ist, wie schuldig werde ich in jener Welt erscheinen! Bemerken Sie [S. Wagen Sie 'empfindsam'! Das gelegentlich einmal von Samuel Johnson gebrauchte und von seinem Biographen Boswell im Lebensjahre Johnsons mitgeteilte.

William Cowper ist zu nennen wegen der im Gedichte "The task" Buch 4 enthaltenen Bezeichnung des Thees:. Das bei Robert Burns in dem Gedichte: "Is there for honest poverty" vorkommende. Mai :. Freiligraths "ges. William Wordsworth bietet aus "My heart leaps up" das von Lewes zum Motto des ersten Buches von "Goethes Leben" auserkorene:. Danach nennen wir, ohne auf den Text weiter einzugehen, den holden Gegenstand der Liebesneigung eines bejahrten Herrn seine. In seinem "Don Juan" 11, 45 und 13, 49; ersch. Hell verdeutschten Texte zu Karl Maria von Webers am Schneider , das in den 30er Jahren in Berlin gegeben wurde, und in dessen 1.

Akte der Oberon-Text also parodiert wird:. Aus dem Titel von Charles Darwin s Werk "On the origin of species by means of natural selection or the preservation of favoured races in the. Angeregt zu diesem Schlagworte wurde Darwin durch Malthus , der schon in seinem "Essay on the principles of population" London von "struggle for existence" gesprochen hatte.

Dialog, vrgl. Wagner, Leipz. Fumagalli "Chi l'ha detto? Rochlitz verdeutscht wurde, stammt 1, 1 s. Worte aus der Bibel": Offenb. Das italienische Lied beginnt:. Nach dem Kampfross des Don Quijote nennen wir einen elenden Gaul eine richtiger einen. Colombani , Tom. Schiller citiert schon in einem Brief an Koerner 4. Und ferner: "Das von mir erfundene Wort. Schon i. In der ersten Ausgabe v. Das kriegerische Volk, welches in Homers "Iliade" dem [S. So schliesst Aristoteles Metaph. I, 2, 27 lateinisch citieren:.

Schillers "Fiesko" 3, 5. Es war nach Diog. Ferner wird citiert das "Iliade" 17, ; 20, ; "Odyssee" 1, ; 1, ; 16, vorkommende:. Schon Plato "Phaed. Aeschines "c. Auch Aristoteles "Nikom. Ethik" b 27 , Dio Chrysostomus 37 extr. Schon Alcuin n. Baluzzi Miscell, I, p. II, "Sisyphusarbeit" citiert man V. Voss", Stuttg. Hieraus mag den Griechen das von Plato Symp.

Horaz "Od. Vers 40, Ausg. Nach alter Rhapsodensitte s. Demodokos bei Homer "Odyss. Darnach lautet der Anfang der "Phainomena", eines Lehrgedichtes des Aratus , so wie der Anfang des Idylls seines Freundes Theokrit bl. Buch seiner "Silvae" und Calpurnius 1. Auch Plinius "N.

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Theognis , und Cicero "de off. Wir citieren danach:. Einer der Umstehenden antwortet ihm: "Freund, wenn's wahr ist, brauchst du keine Zeugen. Die b. Schon Plato "Alcib. So antwortete nach Zincgref "Apophth. Auf Grund dieser Fabel heisst in der Rechtswissenschaft s. Hieraus stammt wohl das von Aristoteles Nik. Cicero "Paradoxa", 1, 1, 8 stellt die Worte so: "Omnia mecum porto mea".

Bei Valerius Maximus 7, 2, externa, 3 heisst es: "ego, inquit, vero bona mea mecum porto". Zeller II, 1, p. Schon Plutarch gab a. Zeller "Die Philos. Zeller a. Berlin , p. Sophokles "Antig. Dann bietet Cicero "Philipp. Wir pflegen hiernach zu sagen:. Seneca Rhetor controvers. Mit dem Klagelaut des sterbenden Singschwans "Cycnus musicus" s. Brehms "Thierleben" , II, 3 S.

Cicero wendet "de orat. Boeckh: "Frgm.